Hilkea Knies, Claim

Das „A“ macht den Unterschied – Was mir mein Claim bedeutet

Auf der Suche nach einem Claim. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Assoziationen, wie ich sie liebe.

Um keine weitere Zeit zu verlieren, habe ich gemeinsam mit Judith Sympatexter Peters an dieser meiner Webseite weiter gebastelt und überlegt.

Was braucht es? Ich wollte so gern einen Claim haben. Der von Voice Experience, dem Institut, in dem ich mit meiner Kollegin Ulla Keller arbeite, gefällt mir so gut: Become who you are. Und der hat sich einfach organisch entwickelt.

Doch für mich selbst wollte mir einfach keiner so recht einfallen. Und jetzt so ein Satz: „Das „A“ macht den Unterschied“. Ich gehe mal davon aus, du fragst dich, was er bedeutet?

Ich habe mich das auch zuerst gefragt, ob sich das überhaupt für einen Claim eignet. Denn er enthält keine Aufforderung, sagt anscheinend nichts über mich aus. Ist irgendwie kryptisch.

Aber er zog mich immer mehr an, zog mich in seinen Bann.

Er ist vielschichtig, genau wie ich. Er zeigt nicht sofort alle Facetten, die er hat, genau wie ich. Er lässt sich auf Vieles anwenden, genau wie meine Arbeit, die ich mache.

Zwei Dinge vermischen sich in meinem Claim: Das Private und das Berufliche, das Gesangstechnische.

 

Das Private in meinem Claim

Mein Name ist ungewöhnlich.

HILKEA

Die meisten Menschen haben diesen Namen noch nie gehört. Sie fragen mich, woher er kommt. Und sie verorten ihn irgendwo im Norden. Einmal wurde ich allerdings auch gefragt, ob es ein Sannyas Name sei. Nein, das ist er definitiv nicht.

Und eigentlich sollte ich ein bisschen anders heißen, nämlich Hilke. Nach meiner viel zu früh verstorbenen Tante, die auch Hilke hieß. Auch wenn ich sie nicht gekannt habe, so habe ich doch energetisch immer eine sehr enge Beziehung mit ihr gehabt.

Wir sind uns in einer Aufstellung einmal „begegnet“ und es war wie eine Segnung, mit der ich aus der Begegnung gekommen bin.

Aber Hilke passte mit dem Nachnamen Kuck, mein Mädchenname nicht gut zusammen. Probiere es doch selbst einmal aus, genau wie ich es oft getan habe: Hilke Kuck, Hilke Kuck, Hilke Kuck. Klingt komisch. Einfach zu viel „K“ hintereinander.

Und ihr könnt sicherlich hören: Das A macht den Unterschied.

Wir gingen, nein, meine Eltern gingen auf die Suche und sie fanden eine Ur-Ahnin von mir aus Ostfriesland, die Hilkea hieß.

So hatte man die Lösung gefunden. Ein Familienname, der an Tante Hilke erinnerte und auch noch gut klang. Das „A“ machte den Unterschied.

Ich hatte keine Ahnung, was dieser Name wirklich bedeutet, das ist für mich nie wesentlich gewesen. Ich wusste, von wem ich ihn hatte. Das war wichtig.

Doch für diesen Artikel schaute ich im Internet nach und ich stieß auf etwas höchst Interessantes:

 

Hilkea, die Kämpferin

Er kommt aus dem Althochdeutschen und hiltja bedeutet der Kampf. Hilkea, die Kämpferin. Ja, das bin ich.

Wer mich kennt, weiß, das trifft zu 100% auf mich zu. Sei es beruflich, sei es privat.

Manchmal finden Menschen das unangenehm und auch ich habe mich mit meinem Kampfgeist schon in manch schwierige Situation gebracht. Viel Härte, viel Wollen hat es in meinem Leben gegeben. Aber auch viel Erfolg. Denn ich kämpfe für das, was ich möchte. Aber ich kämpfe nicht mehr mit harten Bandagen, wie man so sagt.

Und da kommt ein Nebensatz zum Tragen, den ich auch las. „Hilkea ist die Koseform von Hilke“. Das hat mich berührt.

Denn bei allem Kampf bin ich doch auch weich, empathisch, kann langsam sein, habe eben viele Facetten. Heute morgen dachte ich: Ich bin ein Kämpferinchen. Und das meine ich positiv, nichts, was meine Kraft versucht zu verstecken, sondern die Weichheit im Kampf des Lebens, der es manchmal ist, integriert.

 

Mein Wollen

Schaue ich mir mein unbedingtes Wollen an, kommt mir einiges in den Sinn:

Ich wollte unbedingt Operngesang studieren, trotz aller Widrigkeiten. Ich bin immer wieder durch die Aufnahmeprüfung gefallen, aber ich wollte. Ich habe geübt, Gesangsunterricht, Schauspielunterricht genommen, Beziehungen spielen lassen. Solange bis ich es endlich, schon viel zu alt eigentlich für die HERRschaften dort, mit fast 25 an der Hochschule in Hannover geschafft habe.

Ich wollte unbedingt die Ausbildung am Rabine-Institut machen, und zwar sofort: ich habe es mit Kampfgeist geschafft. Und ich habe es nie bereut.

Ich wollte die Ausbildung für Somatic Experience machen, und zwar sofort. Der Kurs war voll. Aber ich blieb hartnäckig, kämpfte mit weichen und harten Bandagen und was soll ich sagen: am Ende bin ich genau in diesen Kurs noch hinein gekommen und das war gut so. Denn ich bin mit Volldampf durchgestartet und mein Leben hat sich durch diese Methode radikal geändert.

Und so bin ich fast nahtlos schon im Beruflichen angekommen.

 

Das Berufliche in meinem Claim

Wenn ich in die Gesangspädagogik schaue, kann ich sagen, dass der Vokal A der schwierigste ist.

Das „A“ macht auch in diesem Fall den Unterschied.

Wir haben die Möglichkeit zwischen hellem und dunklem A-Vokal zu entscheiden. Kein Vokal hat so viele Möglichkeiten, ihn in der Farbgestaltung gesund zu singen wie das A.

 

Das „A“ hat ein großes Potential

Das A bringt in irgendeiner Phase jeden Sänger, jede Sängerin irgendwann zum Schwitzen. Bei kaum einem Vokal kann man so gut mit der Zunge nach unten drücken, so entsetzlich knödeln, so furchtbar breit gezogen singen. Seinen Stimmsitz verlieren, seinen Vokaltrakt verkürzen, so brüllen, dass es im Hals weh tut. Hast du schon mal jemanden auf U brüllen hören? Also ich nicht.

Und mit keinem Vokal kann man so laut und so leise singen, so viele emotionale Nuancen ausdrücken durch die großen Unterschiede in den möglichen und so unglaublich differenzierbaren Frequenzen.

Kein Vokal ist so offen, so ungeschützt, was die Kieferöffnung angeht. Er braucht viel Vertrauen, denn eine große Öffnung in der Stimme und im Leben braucht dies Vertrauen und gleichzeitig viel Schutz.

Wir bekommen durch keine Vokalformung so schnell und so viel Luft, wenn alles gut geht.

Er steht für emotionale Offenheit und er steht dafür, die Stimme zu erheben, hörbar zu sein.

Wenn wir uns die Chakren mit den Zuordnungen der Vokale anschauen, dann ist das „A“ dem Herzchakra zugeordnet. Das passt für mich.

 

Das „A“ steht für Authentizität

Authentizität zeichnet meine Arbeit aus. Das zeichnet die Arbeit mit der Rabine-Methode und mit dem Somatic Experiencing aus. Die emotionale Offenheit, die möglich ist und die immer möglicher wird, je mehr auch unser autonomes Nervensystem auf günstige Weise involviert ist.

All das habe ich am eigenen Leibe erleben dürfen in meinen beiden wichtigsten Ausbildungen, die ich in meinem Leben gemacht habe.

Das erschafft Authentizität.

Und die wird bei mir großgeschrieben, die vermittle ich auch in meinen Kursen. Gerade wenn wir explizit mit dem Nervensystem arbeiten, wie in der „Nervenstarken Stimme“ oder auch im Kurs „Die Leistungsstarke Stimme“. Denn das Nervensystem singt immer mit.

So haben wir uns angefangen zu befreunden, mein Claim und ich. Wir haben uns quasi erkannt. Wir messen einander Bedeutung zu. Bedeutung, die sich nicht auf den allerersten Blick zeigt, die aber immer klarer wird, je tiefer wir hineinkommen in den Kaninchenbau der Alice im Wunderland.

HilkeA im Neuro-Land. HilkeA im funktionalen Rabine-Methoden-Land. Das zeigt sich genau dort.

Und HilkeA zeigt sich natürlich auch in ihrem Newsletter. Wenn du dabei sein möchtest, dann melde dich gern hier an.

Das A führt uns tiefer hinein, in die eigene Stimme, in die Persönlichkeit, in den Klang.

In das, was wir mit der Welt in Resonanz bringen möchten.

Das A macht eben den Unterschied.

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