Hilkea Knies Bild zur Umfrage

Umfragen – Woche 1 bei Sigrun im SOMBA Kickstart

Was um Himmels willen ist denn der SOMBA Kickstart?

Ein Tritt in den Allerwertesten? Ein Fußhebel für ein Motorrad?

Nein, nichts von all dem. Es ist das Programm von Sigrun, einer isländischen Coach-Frau, die gemeinsam mit ihrem Team, möglichst viele Frauen und ganz vereinzelt auch Männer dazu bringt, in 10 Wochen einen online Kurs auf die Beine zu stellen.

Und das ist etwas, was ich schon lange möchte.

 

Aber immer wieder bin ich davor zurückgeschreckt, weil ich Angst hatte, dass die Technik mich komplett überfordern würde. Und das hätte sie auch vor einem Jahr noch, da bin ich ganz sicher. Denn da schrieb ich noch solche Posts:

 

Hilkea Knies Technik Kungfu

Was hat sich alles geändert seit letztem Jahr?

Es hat sich unglaublich viel verändert und die Welt sieht jetzt ganz anders aus. Vieles habe ich gelernt im letzten Jahr und vieles gibt es noch zu lernen. Und ich freu mich darauf.

Ich hatte mich auf den Kickstart vorbereitet. Diesmal hatte ich alle 12 Masterclasses von Sigrun über Weihnachten angeschaut. Ich habe viel auf ihre Mails geantwortet, habe mich im Chat beteiligt, habe mich natürlich auch für das 5-tägige Bootcamp angemeldet und die Break-out Rooms mitgemacht. Ich habe mich sofort angemeldet, um alle Boni mitzunehmen. Und dann hatte ich das unglaubliche Glück, dass Sigrun mich auf einen ihrer begehrten und raren Hot-seats geholt hat. Und da begann schon die erste große Transformation meines Mindset.

Woche 1 – eine Umfrage erstellen und bewerben

Und dann ging es am 24. Januar 2022 richtig los. Wir haben eine Umfrage erstellt, um die ideale Klientin, unsere Zielgruppe näher kennenzulernen.

Es war interessant zu überlegen, wie genau stelle ich Fragen, wie offen oder spezifisch sollten sie sein?  Um auf der einen Seite genug Raum zu lassen für die eigenen Antworten, nicht zu viel in den Mund legen, aber auf der anderen Seite wollte ich auch bestimmte Dinge wissen.

Das lief sehr gut. Zumal ich die Fragen und Gedanken zu meiner Zielperson schon länger mit mir herumtrug und auch die Arbeit in den 12 Masterclasses schon mitgemacht hatte.

Aber der für mich sehr herausfordernde Teil kam erst danach. Denn jetzt musste die Umfrage beworben werden.

Und das traf auf eine Menge Glaubenssätze bei mir. Wie oft darf ich die Menschen ansprechen, bis sie total von mir genervt sind? Darf ich überhaupt Menschen aktiv ansprechen? Denken sie nicht gleich, ich möchte ihnen etwas verkaufen, ich möchte sie über den Tisch ziehen? Ist das überhaupt alles DSGVO konform, was ich hier mache?

All die neuen Dinge, die ich genutzt habe

Wir hatten ein Ziel von 100 ausgefüllten Umfragen. Und als ich 47 hatte, wurde ich etwas verzweifelt. Ich ging Sigruns Liste noch einmal durch und schaute, was ich alles noch nicht gemacht hatte. Und das war eine ziemliche Menge, denn bisher hatte ich mich auf das konzentriert, was ich gut kannte.

Okay, also Mut zusammen nehmen und weiter ins Neuland starten.

 

Ich habe meine erste Video story bei Facebook gemacht.

Nichts klappte so, wie man es mir erklärt hatte, egal, ich habe es dann halt anders gemacht.

 

Ein Profil auf LinkedIn hatte ich schon die Woche vor dem Kursstart auf Anraten von Sigrun angelegt, auch das war für mich neu.

 

Eine Fanpage bei Facebook für Hilkea Knies – Nervenstarke Stimme habe ich erstellt. So steht dem professionellen Auftritt auf dem Gesichtsbuch, was jetzt Meta heißt auch nichts mehr im Weg.

 

Ich könnte den Newsletter von Voice Experience nutzen.

Schließlich ging es um ein Stimm-Thema, schließlich interessierten sich ganz viele für das Nervensystem, schließlich gehöre auch ich zu 50% zu Voice Experience….

Ihr merkt schon, Ausreden fielen mir eine Menge ein, es vielleicht dann doch lieber nicht zu tun. Sigrun hätte unter Umständen gesagt: the lizard brain wants to stop you from taking action.

Ich machte mir lauter Gedanken, dass meine Kollegin Ulla das unmöglich finden würde. Und was würden unsere Voicies dazu sagen??

Aber für Ulla war das kein Problem.

Dummerweise für mich, hatte sie bisher die Newsletter geschrieben. Nun musste ich allein ran und durfte mit der Technik endlich ein wenig Freundschaft schließen. Sei’s drum. Es ging um fast 500 Interessierte, die wollten benachrichtigt werden. Mit zwei kurzen Nachfragen klappte die Technik dann super und schon war der Button gedrückt und der Newsletter in der Welt.

Mist, 4 Abmeldungen. Ulla ganz cool: die sind halt einfach nicht an unserer Arbeit interessiert. Danke, Hase.

 

Und jetzt persönliche Nachrichten schreiben – oh Gott – aber ich habe es gewagt und teils wunderbare Antworten bekommen. Manche füllten einfach die Umfrage aus, mit anderen entspann sich nach vielen Jahren mal wieder ein wunderschönes Gespräch. Von wieder anderen dröhnte mir ein ohrenbetäubendes Schweigen entgegen. Alles wollte verarbeitet werden.

 

Meinen eigenen, persönlichen Newsletter jetzt doch endlich schreiben. Endlich damit beginnen. Das war auch ein Vorsatz für dieses Jahr. Wann, wenn nicht jetzt?  Nun war ein Thema da. Aber konnte ich gleich bei meinem ersten Newsletter mit der Tür ins Haus fallen? Würden sich dann nicht gleich die mühsam zusammen gesuchten 100 Menschen wieder abmelden? Möglichst geschlossen? Vorsichtshalber machte ich einen Screenshot, damit ich mir beweisen konnte, dass ich 100 geschafft hatte.

Mit meiner VA Steffi setzte ich mich dran, machte alles soweit fertig. Dann schrieb ich den Newsletter und …

… schickte ihn wirklich ab.

Und was ist passiert? Keine Abmeldung. Sechs neue Umfragen landeten wunderbar ausgefüllt auf meinem digitalen Schreibtisch. Und nun sieht der Account so aus:

Leads durch Umfrage Convertkit

Ups, während ich noch schrieb, ist noch jemand dazu gekommen, wie schön. Noch habe ich keine Ahnung, was die weiteren Zahlen heißen, aber das wird sich klären mit der Zeit. 231 E-Mails habe ich jedenfalls noch nicht geschrieben, sondern 2 Newsletter gingen bisher raus. 🤔

(Die Zahl hat sich verdreifacht. Und du kannst dich sehr gern für meinen Newsletter anmelden, wenn du dich für die Themen Stimme, Autonomes Nervensystem und Schreiben interessierst. Oder wenn du einfach wissen möchtest, was ich mache und mit mir in Kontakt bleiben oder kommen möchtest)

Raus aus der Komfort Zone

Auch auf Facebook entstand auf einmal eine heiße Diskussion mit und zwischen einigen meiner Blog-Freundinnen. Die eine war genervt, dass sie auf einmal ständig Umfragen in den Newslettern bekam und sie hätte keinen Bock darauf. Andere gingen noch weiter und hatten Sorge, dass unsere geliebte Blog Community auf einmal zur Kickstart-Dependance verkommen würde. Es krachte so richtig an allen Ecken und Enden.

Ich persönlich glaube ja, dass diese Energie einfach große Wellen geschlagen hat. Jede:r von uns, egal ob bei Kickstart dabei oder nicht, war auf einmal mit eigenen persönlichen Ängsten konfrontiert. Bekomme ich genug Aufmerksamkeit? Werde ich etwas verpassen? Hätte ich es doch tun sollen? Werden andere an mir vorbeiziehen? Sind sie besser als ich? Werde ich noch gesehen und beachtet?

Ich würde all das gar nicht erwähnen, wenn es nicht auch in mir all diese Gedanken und Gefühle geben würde. Denn wie ging es mir persönlich mit all dem? Ich war mächtig weit entfernt von meiner Komfortzone und wurde mit einer Menge an Glaubenssätzen konfrontiert.

Da war zum einen das Money Mindset. Darüber habe ich schon in einem anderen Artikel geschrieben. Durfte ich endlich anfangen, größer zu denken? Ja, ich durfte.

 

Mindset über das Verkaufen

Das war eine Frage von mir, nach dem Mindset über das Verkaufen. Dafür bin ich all den Anstößen auf Facebook unendlich dankbar, weil sie mich in meine Gefühle katapultierten. Hinein in die angenehmen, aber auch die unangenehmen. Dahin, wo ich nicht mehr großzügig und edel bin, sondern neidisch und ängstlich, böse und missgünstig. Wo ich anderen etwas unterstelle.

Aber all das machte mir am Ende sehr klar, dass ich eine Vision habe. Eine sehr große sogar.

Und natürlich möchte ich etwas verkaufen. Ich möchte, dass Menschen es so lohnend finden, mit mir zu arbeiten, dass sie bereit sind, dafür eine angemessene Summe an Geld zu bezahlen. Es ist mein Beruf. Und nicht nur das, es ist meine Berufung, eine Art Mission. Und daraus entstand dann folgender Text auf Facebook, auf den ich eine Menge Reaktionen bekam.

Ich habe meinen ersten Newsletter veröffentlicht! 🎊
Und nun hab ich ein wenig Schiss. Wie viele werden sich abmelden? Interessiert das jemanden? War es zu viel, war es zu wenig?
Und das Schlimmste, ich habe mich überwunden und auch die UMFRAGE mit hineingenommen. Bei UMFRAGEN scheiden sich die Geister. Heute habe ich bei einer Herzens-Schreib-Sister gelesen, dass im Netz steht, dass laut einer Umfrage, Umfragen nicht sonderlich beliebt sind. 😂
Ich fand den Satz großartig. Und sei’s drum, ich hab es getan.
Und ja, die UMFRAGE ist mir wichtig. 🙏
Sie dient nicht dazu, den Menschen irgendetwas aufzuschwatzen, was sie nicht wollen. Oder etwas von ihnen zu erfahren, was sie nicht preisgeben wollen. Es braucht niemand mitzumachen.
Und doch erhitzen sich die Gemüter bei so etwas teilweise sehr.
🤓 Und wisst ihr was? 🤓
Ich kann das super gut verstehen.
Ich selber habe oft das Gefühl, jemand will mich ausnutzen, will mir mein Geld aus der Tasche ziehen, will sich auf meine Kosten bereichern, hält mich für bekloppt, dass ich nicht merke, dass er mir am Ende etwas verkaufen möchte….
🤓 Und wisst ihr noch was? 🤓
Ja, ich möchte etwas verkaufen.
Denn mein Beruf ist es, Kurse zu geben für Sänger:innen, die sich entscheiden, sich von mir unterstützen lassen zu wollen. Wohlgemerkt „zu wollen“, ja, was denn auch sonst? Habt ihr schon mal versucht, jemanden mit vorgehaltener Pistole zum Singen zu bringen?
Da kann ich euch gleich etwas von neurologischen Zusammenhängen erzählen, die das verhindern werden. Da bin ich nämlich Expertin für. 😉
❤️ Und ich habe eine Vision. ❤️
Und die ist deutlich größer als ein 7 figure Launch, damit ich nichts mehr tun muss und mir ein Haufen Deppen meine Luxus-Yacht finanziert.
Das Wissen, was ich habe, mir über all die Jahre angeeignet habe, mit viel Geld bezahlt habe, was jeden Cent wert war, das ist für viele Menschen total wertvoll.
Gerade heute haben Ulla Keller und ich wieder wunderbare Rückmeldungen in unserer Ausbildung bekommen. Die Menschen sind berührt von dem, was wir tun, manche finden endlich ihre Stimme wieder.
Wir könnten den ganzen Tag sehr berührende Dinge erzählen aus unserer 30-jährigen Erfahrung.
Und deshalb mache ich diese Arbeit. Deshalb möchte ich, dass das mehr und mehr Leute kennenlernen. Dass sie mich, Ulla und noch andere Menschen, die in unserer Methode unterwegs sind, kennenlernen.
Und wenn ein Mittel dazu eine UMFRAGE ist, dann mache ich die auch. Punkt. Denn meine Arbeit ist mir wichtig. Und zwar im Herzen ❤️
Und so endete die erste Woche, die das Thema Umfrage enthielt, mit diesem Bild auf Facebook, was in mir auf einmal Herz und Job, Sichtbarkeit und Marketing in meinem Herzen und Geist verbinden konnte.
Herzensangelegenheit Umfrage
So habe ich mich ehrlich gesagt noch nie gefühlt. Ein weiterer Knoten scheint geplatzt zu sein.
Und ich bin so gespannt, was mir die zweite Woche für Knochen zum Nagen vor die Füße legen wird.

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