Hilkea Knies Interviews

Interviews – Woche 2 bei Sigrun im SOMBA Kickstart

Und weiter ging es im Kickstart. Ich immer noch in Quarantäne, von daher viel, viel Zeit, um am Computer zu arbeiten.

Wie mein Buddy Biggi und ich uns schon gedacht haben, waren jetzt die Auswertung der Umfrage und Interviews dran.

Eine spannende Aufgabe, wie ich fand, denn, mit Menschen reden finde ich toll. All die Namen, die auf meinen Zetteln standen, wurden ein bisschen lebendiger. Nein, natürlich habe ich sie nicht alle interviewt.

 

Zettel mit möglichen Interview Partner:innen

Neue technische Herausforderungen

Und auch jetzt kamen neue technische Herausforderungen auf mich zu.

Um die Interviews zu transkribieren, nutzte ich ein neues Tool. Trint. Es spricht auch Deutsch, nicht nur englisch und transkribiert mir in kürzester Zeit den gesprochenen Text.

Nunja, manches ist recht lustig. Schade, ich hätte ein paar Stilblüten aufheben sollen, denn manchmal musste ich sehr, sehr lachen.

Dieses Werkzeug hätte ich schon kennen sollen, als ich noch all die Protokolle am Rabine-Institut mühsam heraushörte, zurückspulte und manchmal zu viel bekam, weil ich immer wieder an der falschen Stelle landete.

Und ich hatte einen big technic accident. Denn auf einmal ging mein open source Programm Open Office nicht mehr. Ich bekam alle meine Dateien nicht mehr geöffnet. Konnte nicht mehr an meinem Buch arbeiten und alle meine Notizen, die ich gemacht hatte, waren nur noch in einer txt Datei zu sehen.

Und das mir. Help!

Ich hasse es, neue Programme lernen zu müssen. Aber nun schlug die Stunde von Pages. Seit 2020 habe ich inzwischen einen Mac und mich bisher standhaft geweigert, Pages zu lernen. Mit Hilfe einer wunderbaren Schülerin und bald CRT Kollegin habe ich, durch die Umstände gezwungen, meine ersten Schritte in Pages machen können.

 

Das Auftauchen des Technik-Engels

Und wie es jedoch – nein, nicht der Teufel – sondern mein Technik-Engel wollte, ging Open Office wie durch Zauberhand wieder. Aber jetzt nutze ich für die neuen Dokumente Pages und öffne die alten wieder fröhlich mit Open Office. Mein Engel hieß in diesem Fall Jana Schrietter und ist ein super cooler Vocal Coach und Technik Freak.

Hilkea Knies und Ulla Keller unterrichten
„Wenn Hasen denken“

Schon damals im HeilOrt als ich noch in Präsenz mit meiner Kollegin Ulla Keller von Voice Experience in Hannover gearbeitet habe, hörte man immer mal wieder den Ruf:

Jana, die Tür ist wieder aus den Angeln gefallen, bitte mach sie wieder heile!

Jana, mein Bildschirm wird nicht wieder hell, welche F-Tastenkombi muss ich nehmen?

Jana, der Beamer tut nicht. Wohin muss das Kabel denn gesteckt werden?

Und Jana wusste immer Bescheid. Ich würde die Hommage noch verlängern, aber zurück zum Kurs. 😉

 

Die Interviews

Die Interviews waren sehr schön. Es ist toll, neue Menschen kennenzulernen und Menschen, die man schon lange kennt, bestimmte Fragen zu stellen. Ich traf eine Sängerin, die mir gleich sagte, sie sei sicherlich nicht meine Zielgruppe, weil es ihr einfach gut auf der Bühne ginge und ihre Stimme würde sie auch mögen. Hallelujah, wie schön mit jemandem zu sprechen, die zufrieden war mit sich und der Welt. Ein tolles Gespräch.

Dann diejenigen, die einfach mehr wissen möchten. Sie alle lieben Singen und sie sind so glücklich, wenn sie mehr und mehr dazu lernen können. Auch das war spannend.

Besonders schön wurde es immer dann, wenn ich sie alle fragte, wie sie sich denn fühlen würden in einer optimalen Bühnensituation. Wie die Gesichter anfingen zu strahlen, sie verwandelten sich vor meinen Augen, bei manch einer war die Beschreibung so genau, dass ich sie in ihrem Kleid sehen konnte, die Größe der Bühne kannte, die Beleuchtung war klar und die Musik hatte schon längst angefangen.

Es ist so schön und faszinierend, wie Menschen reagieren, wenn man ihnen eine Vorlage gibt, in der sie sich einfach in eine gute Situation hinein begeben dürfen. Für mich war das ein weiteres Zeichen, was unser Social Engagement System auf einmal in der Lage ist zu produzieren, wenn wir angstfrei unsere Träume und Wünsche laut aussprechen. Das waren sehr berührende Momente.

Ich freu mich schon sehr darauf, jeder von ihnen eine halbe Stunde meiner Zeit zu schenken. Für Gesangsunterricht, Supervision oder Fragen, was immer sie sich wünschen als Gegenleistung, dass sie mir nicht nur ihre Zeit geschenkt haben, sondern sich mir auch geöffnet haben. Danke, ihr Wunderbaren. 🙏

 

Facebook Aktivität diese Woche

Nach den tollen Gesprächen schrieb ich dann diesen Facebook Beitrag, wo ich auch nochmal auf einen Blog Artikel von mir Bezug nahm, der von der Mensch-Relevanz der Kultur handelt. Es war schon länger her, dass ich ihn geschrieben hatte, aber er war auf einmal wieder so aktuell, wie vor einem Jahr.

 

Umfrage, Interviews, Blog Artikel

 

Sigruns Power Talk

In der Mitte der Woche dann das Thema, wie wir unsere Umfrage auswerten und was wir in den Interviews gehört haben. Sigrun legte los. 60 Minuten Zeit gab es, nicht mehr und nicht weniger.

 

Sigrun Kurs Idee in einer Stunde

 

Sie führte uns Schritt für Schritt durch, was wir aus den Umfragen für Muster erkennen könnten und was unsere Interview-Partnerinnen uns gesagt haben. Aus all dem wäre es kein großes Problem, das Kursthema herauszufinden. Also nicht einfach einen schönen Kurs ausdenken und dann Leute suchen, die Lust haben, ihn zu buchen. Genau andersherum sollte es sein. Menschen zuhören, Fragen stellen und aus den Antworten entsteht der Kurs. Manche waren etwas unglücklich, denn ihre Umfragen ergaben ein Thema, zu dem sie nicht so viel Lust hatten.

Ich selber hatte Glück. Meine Idee, auf alle Fälle etwas zum Thema Autonomes Nervensystem und Stimme zu machen, verdichtete sich durch die Antworten.

Nach dieser Stunde hatte ich sehr viele Ideen, was ich mit was verknüpfen wollte, wie ich das Thema angehen könnte. Ich war total begeistert, weil Sigrun es derartig auf den Punkt bringen konnte. Es waren 60 sehr wertvolle Minuten, die klarer kaum strukturiert hätten sein können.

 

Gespräche mit meinem SOMBA Buddy Biggi

Wie auch schon in der letzten Wochen sprachen mein Buddy Biggi und ich viel. Über unsere Interviews, über die Themen, die aufgetaucht waren. Und natürlich auch, welchen Kurs wir wohl machen würden. Auch immer wieder technische Fragen waren uns wichtig. Die Zusammenarbeit ist sehr harmonisch. Wir können uns gut gegenseitig unterstützen. Und es ist hilfreich, wenn man nicht allein durch diesen Prozess gehen muss. Denn es geht hier Schlag auf Schlag und da ist Austausch immer wieder sehr wertvoll.

 

SOMBA Buddys

Zoom Call mit meiner Mentorin Judith Peters

Am Freitag dann war noch ein toller Call mit Judith. Sie nahm sich wirklich Zeit für uns und beantwortete jede Frage. Mal war es Technik, aber vor allem ging es immer wieder um Kursideen und Formulierungen. Und in Formulierungen ist Judith einfach toll. Sie hat super Ideen. Unsere Kursbeschreibungen durften sich nochmal sehr verändern. Auch wenn die Themen zu unscharf formuliert waren, wusste sie genau, wo der Hase im Pfeffer lag.

Aber die Community war auch großartig. So viele kreative Hirne, was da alles im Chat für Ideen auftauchten, es war einfach super gut und kreativ. Danke Ladies, ihr seid echt der Hit.

 

Fazit

Und so ging diese Woche zu Ende, mit sehr schönen Gesprächen, neu gestärkt durch die Bewältigung und die Hilfe bei technischen Problemen. Es ist einfach ein gutes Gefühl, zu spüren, dass auch ich das lernen kann und es beginnt, mir richtig Spaß zu machen. So viel Unterstützung auch im Inhaltlichen durch Sigrun und Judith. Ich fühlte mich wirklich gesehen und ernst genommen und hatte das Gefühl, so kann ich gut mitgehen.

Und ich freu mich auf die nächste Woche. Mal wieder habe ich keine Ahnung, was auf uns zukommen wird. Es ist ein bisschen wie zu Weihnachten, wenn Montag Morgen um kurz nach 7:00 h die E-Mail kommt, mit der Nachricht, dass das neue Modul jetzt online steht.

Ich halte euch auf dem Laufenden. Na, was denn wohl sonst? 😉

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