Dankbarkeit für den Prozess – Woche 9 bei Sigrun in SOMBA Kickstart

Aufgabe 1 am Montagmorgen war eine Übung in Dankbarkeit im Kickstart Prozess. Über Dankbarkeit an sich habe ich schon in vielen Facetten geschrieben. In meinem Kurs „Nervenstarke Stimme“ immer wieder, für Testimonials, für Fragen.

Und auch während des Kickstarts kam dies Gefühl immer wieder auf.

Heute Morgen um 7:00 Uhr flatterte pünktlich die E-Mail von Sigrun in mein virtuelles Postfach. Und ich war wie immer gespannt, wie es weitergehen sollte im Kickstart Prozess.

Kickstart

Und es gab wunderbare Fügungen, die so richtig gut zusammen passten.

Denn ebenfalls heute beginnt auch die Blog-Dekade mit Franzi Blickle, die ich schon letztes Jahr im Sommer mitgemacht hatte. Eigentlich ist die Zeit total ungünstig, denn ich arbeite an unzähligen Projekten gleichzeitig und Zeit ist gerade noch weniger als Mangelware. Sie ist quasi nicht vorhanden. Oder ich könnte auch sagen, ich habe ein negatives Zeitkonto.

Egal, es möchte immer auch geschrieben werden. Ich schaffe das, was geht, mehr nicht – aber auch nicht weniger. 😉

 

Zurück zu Sigrun, dem Kickstart und der Dankbarkeit

Oder eher zurück zu mir. Denn die 1. Aufgabe lautete: Schreibe alles auf, wofür du dankbar bist in diesem Prozess. Und sofort dachte ich: Was für eine tolle Aufgabe, ich liebe es. Denn seit Januar schreibe ich jeden Tag auf einen Zettel mindestens eine Sache, für die ich dankbar bin an diesem Tag. Und oft ist es deutlich mehr als eine Sache. ❤️

Und so möchte ich meine Dankbarkeit gleich in einem Blog Artikel festhalten, so dass ich es später immer wieder lesen kann und auch anderen die Möglichkeit gebe, persönlicher an meinem Prozess teilhaben zu können.

 

Alles, was ich in diesem Kurs gelernt habe

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so schnell so gut gehen würde, einen online Kurs zu entwickeln. Das Thema habe ich schon lange im Kopf. Ich schreibe schließlich ein Buch darüber. Stimme und Nervensystem war einfach dran, dazu einen ganz speziellen Kurs zu entwickeln, der all meine Wissen, meine Forschungen, meine Arbeit auf die ganz eigene Art zeigt.

Ich habe gelernt, dass es wunderbar ist, einen Kurs allein zu geben. Denn bisher habe ich immer im Team gearbeitet. Sei es am Rabine-Institut, sei es bei Vocal Dynamics mit Thomas Mattern und Christoph Wendel und nicht zuletzt seit über 10 Jahren mit meiner wunderbaren Kollegin Ulla Keller bei Voice Experience.

Heute ist der Kurs „Die Nervenstarke Stimme“ zu Ende. Und das Wichtigste ist für mich zu sehen, dass es mir unglaublich Spaß gemacht hat. Dass es so wunderbar war, meine ganz eigene Note, Sichtweise und Energie in diesem Kurs zeigen zu können.

Und durch die Rückmeldungen ist mir auf so schöne Art gespiegelt worden, dass mein Wissen, aber vor allem die Art, wie ich es vermittle, es wert ist, dass das in die Welt kommt.

 

Alles, was ich im Kickstart überwunden habe

Ich habe meine Prokrastination überwunden, überwinden müssen. Denn die Aufgaben waren wichtig, damit es weiter gehen konnte. Durch die Kleinschrittigkeit in den Videos war es sehr leicht, immer wieder anzuknüpfen. Ich hatte das Gefühl, wirklich etwas schaffen zu können, ich hatte ein Gefühl der Befriedigung, weil ich sehen konnte, wie ich Video nach Video abhaken konnte. Das ist psychologisch für mich ein sehr wichtiger Punkt gewesen.

Darüber werde ich noch etwas nachdenken, wenn es daran geht, meine eigenen Kurse weiterzuentwickeln. Mehrere kurze Videos gehen viel leichter als ein langes Video. Selbst wenn am Ende die gleiche Zeit dabei herauskommt. So jedenfalls ticke ich.

Und ich habe meine Angst vor der Technik überwunden. Langsam beginnt es mir schon Spaß zu machen. Ich habe mir Hilfe geholt und ich habe mich durchgebissen. Das gibt ein gutes Gefühl am Ende.

 

Dankbarkeit für alles, was ich erreicht habe

Ich habe die Facebook Gruppe aufgesetzt und in Ordnung gehalten. Das war gar nicht so leicht, denn Facebook kann ganz schön chaotisch sein. Und ich habe über 200 Menschen in meiner Gruppe gehabt. Darauf bin ich wirklich sehr stolz. Und die Beteiligung in der Gruppe war ziemlich hoch. Sie war gerade hoch genug, dass ich den Überblick behalten konnte. Und sie war auch hoch genug, dass Austausch stattfinden konnte.

Ich habe 10 mal mehr Menschen in meiner E-Mail Liste als zu Beginn des Prozesses. Ich habe jetzt wirklich eine E-Mail Liste, mit der ich etwas anfangen kann. Die Zeit der Newsletter ist also endlich gekommen. Und ich freue mich sehr darauf. Wieder ein Häkchen hinter etwas machen, was ich schon letztes Jahr aufbauen wollte und aus Angst vor der Technik nicht gemacht hatte.

Ich habe unglaubliche Feedbackbögen zurückbekommen.

Ja, ja, ich weiß: hier ist alles gerade unglaublich, wunderbar, wunderschön, supercalifragilisticexpiallegetisch. Das liegt zum einen an meinem Naturell – doch dazu ein anderes Mal – aber eben auch, dass dieser Prozess so derartig amazing war. (Jetzt weiche ich schon aufs Englische aus, um mich nicht ständig zu wiederholen. 😅) Ich könnte auch in Spanisch sagen: muy maravilloso.

Über einiges aus den Feedbackbögen werde ich sicherlich noch einen eigenen Blog-Post machen. Vielleicht auch mal einzelne herausgreifen, denn sie sind teilweise wirklich einzigartig.

 

Alle Einsichten, die ich im Kickstart gehabt habe

Ich bin dazu in der Lage, einen solchen Kurs zu wuppen. Wow.

Meine Arbeit, die sich über Jahre aufgebaut hat, ist einzigartig. Nicht nur, weil ich einzigartig bin, das ist jede von uns auf ihre Art und Weise. Sondern das Thema ist einzigartig. Ich kann damit sehr viele verschiedene Menschen ansprechen und abholen. Menschen, die in unterschiedlichen Arten und Weisen ihre Stimme nutzen. Sie alle können profitieren. Das hat das Potential, ein wirklich wichtiger und sehr schöner und berührender online Kurs zu werden.

Eine weitere wichtige Einsicht ist die, dass ich sehr wohl dazu in der Lage bin, ganz allein einen Kurs zu gestalten. Natürlich sowohl inhaltlich, als aber auch von der Organisation. Das einzige Problem besteht darin, dass ich immer so viele Dinge parallel laufen habe, dass die Zeit oft nicht ausreicht, alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Aber ich kann das.

Und ich GENIEßE es, meinen ganz eigenen Pfaden folgen zu können. Ich hatte das Gefühl, hier konnte ich mich so richtig entfalten. Einmal mehr spüren, was mich persönlich ausmacht, was meine Sichtweise auf die Stimme ist, was mir am Herzen liegt. Das sollte ich in Zukunft auf keinen Fall vernachlässigen, ganz gleich wie gern und effektiv und wunderbar ich mit meinen Kolleg:innen zusammen arbeiten kann und vor allem möchte.

 

Sinn dieser tollen Übung in Dankbarkeit

Sigrun sagte, diese Aufgabe sei wichtig, um uns emotional auf den Celebration Call vorzubereiten. Das kann ich mir gut vorstellen. Die Dankbarkeit, die ich gerade heute Morgen empfinde, habe ich auch die ganze letzte Zeit immer wieder verspürt.

Und deshalb folge ich auch gern dem weiteren Vorschlag, 10,20 oder 50 Dinge aufzuschreiben, für die ich dankbar bin.

Ich bin dankbar, dass …

  1. ich den Mut hatte, den Prozess ganz allein zu starten, trotz meiner unglaublichen Angst vor der Technik
  2. schon im Vorfeld so viel Zuspruch und Interesse spürbar war, diesen Kurs zu geben
  3. ich so viele Antworten auf meinen Fragebogen bekommen habe
  4. ich so spannende und berührende Interviews mit diesen Frauen führen konnte
  5. dass ich Steffi an meiner Seite hatte, die mir bei der Einrichtung von Verknüpfungen geholfen hat
  6. ich Trint entdeckt habe und mir damit jetzt, wenn ich möchte helfen kann, um Gesprochenes in Geschriebenes zu verwandeln.
  7. mir Judith Peters als Mentorin zur Seite stand und meine Landing-Page begutachtet hat.
  8. auch Maria Busque mir in den Calls wertvolle Tipps gegeben hat
  9. Maria mein Selbstwertgefühl so unterstützt hat, da sie immer wieder auf die Einzigartigkeit meines Angebots hingewiesen hat und mich damit emotional sehr gestärkt hat
  10. ich all diese neuen online Tools entdecken durfte dank Sigrun und ihrem Team
  11. ich einen so tollen Buddy hatte. Biggi war einfach da, wenn es Fragen gab und wir konnten uns auch in Ruhe lassen, wenn wir beide im Prozess waren. Perfekt für mich, Danke Biggi
  12. meine Kolleg:innen Thomas und Ulla am Anfang mit in der Gruppe waren und mich damit moralisch unterstützt haben.
  13. manche meiner CRT-Kolleg:innen im Kurs dabei waren und mir so tolles Feedback gegeben haben
  14. so viele Menschen meine wöchentlichen Umfragen ausgefüllt haben und mir so ein wertvolles Feedback gegeben haben
  15. ich mir selber immer wieder Auszeiten gegönnt habe, indem ich ohne Rücksicht auf die Arbeit einfach tanzen gegangen bin. Denn Salsa, Bachata und Kizomba lassen mich aus dem Kopf kommen, so dass ich hinterher aufgetankt bin.
  16. ich diese tollen Tanzpartner habe, die mir Auszeiten geben – wahrscheinlich, ohne dass es ihnen selbst bewusst ist 😉
  17. ich eine ganz berührende Gruppe von Menschen in meinem Kurs hatte, die immer wieder sehr persönliche Dinge und Erlebnisse mit mir und den anderen geteilt haben
  18. es diese Liste gibt, die ich weiterführen kann, sobald mir noch etwas einfällt…

Der ganze Kickstart Prozess

Ich habe angefangen, die einzelnen Schritte in Blogartikeln festzuhalten. Denn jede Woche kam ein weiterer Baustein dazu. Wenn du magst, lies gern nach. Woche 1, Woche 2, Woche 3, Woche 4, Woche 5, Woche 6 und Woche 7 sind schon fertig. Der Rest folgt, wenn ich wieder Zeit habe.

Ach ja, Zeit haben, das war der Witz des Tages, jeden Tages im Moment. Aber egal, irgendwann wird alles bei mir fertig. Wollen wir hoffen, dass es ist, bevor ich komplett fix und fertig bin. 😂

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