Hilkea Knies, in Meditation

Morgenmeditation mit Körper und Stimme

Du findest hier eine Morgenmeditation, die deine Stimme und deinen Körper in einer langsamen und stillen Art mit einbezieht.

Die intensive Beschäftigung mit dem Buch von Marianne Bentzen hat mich dazu gebracht, dass ich heute nach längerer Zeit, wieder ihre Meditationen begonnen habe. Ich habe also gesessen, wie man das so schön in der Meditationssprache sagt.

Und ich habe dabei festgestellen dürfen, wie gut es mir getan hat. Sitzen lässt mich ganz anders in den Tag hinein gleiten. Und es gibt mir einen guten Impuls, diese Art des Seins auch den Tag über immer mal wieder aufzusuchen.

Was dabei noch passiert ist ist, dass meine Kreativität dadurch unglaublich gefördert wird. So viele wunderbare Ideen, die mir hinterher kommen. Als ob Platz geschaffen wurde durch das leerer Werden des Geistes.

Ich habe mich von ihr inspirieren lassen und habe eine ganz eigene Version einer Meditation geschrieben.

Und nicht nur das, sondern ich werde in der kommenden Woche vom 9.-13.1.23 einen 5-Tages Kurs anbieten, in dem ich gemeinsam mit einer Gruppe von Interessierten genau diese Art der Meditation ausprobieren möchte, indem wir Stimme und Körper mit einbeziehen. Und dann können wir ausprobieren, welchen Effekt diese Art von Meditation auf die Stimme auch beim Üben hat.

Wenn du dich interessierst dabei zu sein, dann schau doch mal hier in der Kursbeschreibung:

Und vielleicht magst du gleich jetzt etwas ganz praktisch ausprobieren:

Meditationsanleitung

Setzt dich bequem an einen Ort, wo du für 15 Minuten nicht gestört wirst und spüre deinem Körper nach. Du kannst dabei gern die Augen sanft schließen.

  • Mag er sich stretchen?
  • Magst du gähnen?
  • Möchte er berührt werden?

Tue all dies sehr langsam und in Achtsamkeit.

Sitzen heißt nicht, krampfhaft still sitzen, sondern erst einmal achtsam für sich sein und langsam. Und dabei die Körperimpulse, die kommen, wahrnehmen.

Spiele mit Öffnung und Schließung der Augen

Wenn dein Körper sich bewegen durfte, wenn du dich vielleicht berühren durftest, beginne dich achtsam mit dem Öffnen und Schließen der Augen zu beschäftigen. Spiele damit, sie langsam zu öffnen und zu schließen.

  • Wie fühlt es sich an, wenn du an das Öffnen der Augen denkst?
  • Und wie fühlt es sich, wenn sie sich dann wirklich öffnen?
  • Wenn du sie geöffnet hast, orientiere dich im Raum.
  • Wie verändert sich der Raum, wenn du eine Weile mit geschlossenen Augen gesessen hast?
  • Probiere dies langsame Öffnen und Schließen immer wieder aus, bis du die Augen ganz entspannt geöffnet lässt.
  • Spüre der Erfahrung nach

Und dann beginne, genauso langsam deine Stimme zu erkunden.

  • Fange an, auf dem Vokal u zu singen.
  • Und dann höre wieder auf
  • Fühle wie es sich anfühlt, wenn du wieder anfangen möchtest
  • und dann beginne wieder zu singen
  • Und dann höre wieder auf
  • Wie fühlen sich die Übergänge an, vom Singen ins Nicht-Singen und umgekehrt?

Und wie kommst du nach dieser Phase des Spürens und Singens und einfach nur da SEINS dann wieder in den Alltag?

Hat dir diese Art der Morgenmeditation gefallen, die deinen Körper und deine Stimme mit einbeziehen?

Dann ist mein 5-Tages Kurs zum Thema Stimme und Meditation vielleicht passend für dich.

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